DARK MATTER
13.10. – 09.11.17

KünstlerInnen:
Baldur Burwitz / Marc Einsiedel & Felix Jung (we are visual) / Marcel Große
Daniel Engelberg / Tanja Hehmann / Jan Köchermann / Pat Kramer
Julia Münstermann / Sybille Neumeyer / Jan Peters / Chris Pfeil
Swen-Erik Scheuerling / Jana Schumacher / Wolfgang Zach

WissenschaftlerInnen:
Ingrid Gregor / Alexander Grohsjean / Beate Heinemann / Matthias Kasemann
Axel Lindner / Gudrid Moortgat-Pick / Krisztian Peters / Kai Schmidt-Hoberg
Christian Schwanenberger / Georg Weiglein

13.10. 19 Uhr – Vernissage (Einführung: Belinda Grace Gardner)
18.10. 19 Uhr – Vortrag und Führung
25.10. 19 Uhr – Vortrag und Führung
31.10. 15 Uhr – International Dark Matter Day mit Kurzfilmprogramm
04.11. 12 – 24 Uhr – DESY DAY (Tag der offenen Tür bei DESY)
08.11. 19 Uhr – Vortrag und Führung
09.11. 19 Uhr – Finissage

DESY Notkestraße 85, 22607 Hamburg

Mehr Information und Anmeldung unter www.desy.de/artmeetsscience

15 KünstlerInnen aus ganz Deutschland stellen ihre Werke zum Thema „Dunkle Materie“ auf dem Forschungsgelände von DESY aus. Die Arbeiten sind das Ergebnis eines intensiven Austauschs zwischen WissenschaftlerInnen, die sich mit Dunkler Materie beschäftigen, und KünstlerInnen, die sich in verschiedenen Bereichen von Malerei, Grafik, Fotografie und Film, Skulptur, Installation, Intervention bis zu Sound und Multimedia bewegen. In Forschungs- und Testhallen untergebracht, in denen der Betrieb auch während der Ausstellung weiterläuft, wird die Kunst für einen Monat nicht nur Gast, sondern Teil der Forschung werden.

Künstlerinnen und Künstler und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hatten sich in einem Workshop bei DESY getroffen, um das Thema Dunkle Materie zu erforschen. Warum weiß man, dass es Dunkle Materie geben muss, wie sucht man nach ihr und wie könnte ihre Entdeckung unser Weltbild verändern? Auch die Künstler berichteten von ihren Arbeiten und Arbeitsprozessen, und dabei wurde klar, dass Wissenschaftler und Künstler viel gemeinsam haben. Experimentierfreudigkeit, Problemlösungsstrategien, die Verarbeitung von Misserfolgen und natürlich Neugier zeichnet beide Berufsgruppen aus. Außerdem sind sowohl Grundlagenforschung als auch Kunst Teil der menschlichen Kultur.


TURN THE PAGE, SING A LINE, FORM A SHEET
Hand papermaking for artistic expression and social justice

Co-curated by Drew Matott and Jana Schumacher
August 23 bis October 8, 2Ol7

Drew Matott and Jana Schumacher, artists-in-residence September 4-8, Griffiths Arts Center

Michael Rockel, Verena Schöttmer, Malte Struck.,
Sultan Alawar, Markus Armbrecht, Paul Gregor, Tanja Hehmann,
Gitte Jabs, Stephan Jäschke, Thomas Judisch, Nina Maria Küchler


IN BETWEEN

Sommerausstellung mit Künstlern der Galerie Carolyn Heinz
01. – 12. August 2017

Fernando de Brito, Katharina Büche, Kerstin Drechsel, Jens Hanke, Moritz Hasse
José Carlos Izquierdo, Astrid Köppe, Martin Meiswinkel, Jana Schumacher und Yin Meng
Di – Fr 12-17 Uhr, Sa 12 – 15 Uhr und nach Vereinbarung

Galerie Carolyn Heinz
Ausstellungsraum:
Kleine Reichenstraße 1
D-20457 Hamburg


upcoming:
Eröffnung Donnerstag, der 1.6.2017 bis zum 16.1.2017

MATERIAL_isierung in der Xpon-Art Gallery

Respoldstrasse 45, 20097 Hamburg

info@xpon-art.de

Öffnungszeiten: Samstag bis Dienstag 18-21h

Im Dialog befinden sich sieben zeitgenössische Künstler/innen. In Installationen, Zeichnungen, Malerei, Fotografie und Bildhauerei wird der Begriff des Materials wie der Materialisierung reflektiert, sowie ihr Bezug zueinander. Im jeweiligen künstlerischen Umgang wie individuellen Zugang zum Thema zeigt sich die Vielschichtigkeit und Aktualität dieses Themenfeldes.

Janine Gerber zeigt eine raumhohe installation aus Papierbahnen, deren Oberfläche durch Risse und Schnitte eine Verwandlung vom zweidimensionalen Zeichenträger zum räumlichen Objekt erfährt. Im Zusammenspiel mit dem Tageslicht nimmt die auf das Material reduzierte Arbeit den gesamten Raum in Besitz.

Gerald Chors widmet sich der Fotografie und hier speziell der mit Polaroids, welche vielleicht das materialbehaftetste und somit haptischte Filmmaterial darstellen. Seine Werke sind eine Mischung aus Bändigung des Materials, dem gezielten Arbeitens mit seinen spezifischen Eigenschaften und dem Zufall, sowie der Erforschung der Grenzen wo die Perfektion abnimmt, um der bildnerischen Kraft der Idee Raum zu lassen. Er zeigt neben einer Installation insbesondere Arbeiten auf Filmen, die es gar nicht gab.

Neben dem für Malwin Faber typischen materialbehafteten Tafelwerk zeigen wir von ihm Objekte, welche er aus den bei der Entstehung anfallenden Materialresten formt. Diese Klebebandobjekte und farbigen Späne implantiert er wie Malerei in die Galerie.

Während sich Karl Boyke bildhauerisch seit Jahrzehnten mit dem Material für seine Skulpturen auseinandersetzt, beschäftigt sich Stefanie Johns mit den Elementen Licht und Luft. Zum einen kategorisiert, dokumentiert und archiviert sie, zum anderen transformiert und translokalisiert sie die Materialisierung der Elemente und macht sichtbar, was sonst verborgen oder unbenannt bleibt.

Die Installation von Jana Schumacher widmet sich dem Ritual des Regenzaubers, dem vielleicht ältesten Versuch in der Kulturanthropologie, Einfluß auf die Elemente zu nehmen. Sie setzt sich mit dem kulturübergreifenden Bedürfnis der Einflußnahme auf das System der Umgebung auseinander und schafft ein artifizielles, mechanisiertes zeitgenössisches Regenritual.

Adriane Steckhan versteht das Material als Übersetzer, Verbildlicher von Gedankenprozessen. Ihre Fotografie entfaltet durch die Haptik der Oberfläche, des Verlassens der Zweidimensionalität ihre volle Sinnlichkeit.

Die Ausstellung ist der zweite Teil zu einem fünfteiligen Zyklus, der sich im Rahmen des 10jährigen Galeriejubiläums anhand der Begriffe Intuition, Material_isierung, Utopie, Kommunikation und Archiv mit der Werkentstehung und den Möglichkeiten der Kunst auseinandersetzt.

teilnehmende künstler :::

karl boyke
gerald chors
malwin faber
janine gerber
stefanie johns
jana schumacher
adriane steckhan


eine Austauschausstellung des Vorwerk-Stifts in K34, Kiel

Björn Gailus / Jul Gordon / Sho Hasegawa / Mike Heidemeyer / Kathrin Klingner /Philipp König / Fee Kürten / Nicolas Lillo / Drew Matott / Julia Metropolit / Martin Muth / Alexander Pröpster / Joshua Sassmannshausen / Jana Schumacher / Sebastian Severin / Tintin Patrone / Paul Smith / Yoshie Sugito / Malte Urbschat / Björn Westphal / Amelie Zadeh

„Import-Export“

Eröffnung: Donnerstag, 12. Januar 2017 | ab 19:00
Öffnungszeiten: Freitag, 13. Januar – Sontag, 29. Januar
(dienstags bis donnerstags und sonntags von 15 bis 18 Uhr)

Ausstellungsort: K34 (EHEM. SCHLECKERMARKT) Elisabethstr. 68 24143 Kiel Gaarden https://k34.org


Oel-Früh Cabinet

Zeitgenössische Positionen im Hinterzimmer des Pane e Tulipani

Teil XX111

Jana Schumacher

Installation

Eröffnung: Mittwoch, 23. November 2016 ab 20h

Ausstellung: 24.11.2016 – 28.12.2016
Mo-Fr 12-23 Uhr
Sa 17-23 Uhr

Galerie Oel-Früh / Pane e Tulipani
Klosterwall 23 20095 Hamburg

oelfrueh.org/ pane-e-tulipani.eu
http://oelfrueh.org/

Finissage
Mittwoch, der 28.12.2016 von 18-21h


1.9.2016 bis 17.10.2016 Jana Schumacher and Drew Matott on Peacepapertour. www.peacepaperproject.org: http://peacepaperproject.org/activities.html

Global Papermaking & Social Justice
September 5 – 9
Book Art Center, Wells College
Aurora, NY

September 12 – 16
Unit One/Allen Hall, University of Illinois- Urbana
Urbana, IL

September 26 – October 1
Saint Lawrence University
Canton, NY

Since the invention of paper by the Chinese two thousand years ago, papermaking has traversed the globe, with each culture adapting it's different fibers, tools and techniques. The 19th-century industrialization of papermaking processes pulping trees, almost completely eradicated the varied and unique processes that existed across the globe. The 21rst-century marks a new era for papermaking: the portable, pedal powered papermaking studio.

Peace Paper Project has used the new portable model to help bring traditional and contemporary practices back to communities, specifically designing community-based papermaking studios that use the paper arts for healing and community empowerment. Since 2011, Peace Peace has helped launch 33 studios across the globe; in Australia, India, Turkey, Ukraine, Poland, Germany, Spain, UK and throughout the USA.

Peace Paper Project facilitators Drew Matott and Jana Schumacher return from it's latest international tour, establishing studios in Ukraine for soldiers with Post Traumatic Stress and Germany for Syrian immigrants. The team will demonstrate a variety of traditional papermaking practices around the world while discussing cultural, economic and environmental reasons for the different practices.


PAPIERVERLIEBT 07.-16.07.2016

mit Gert-Jan Akerboom, Fernando de Brito, Katharina Büche, Jens Hanke,
Jóse Carlos Izquierdo, Astrid Köppe, Michael Kutschbach, Karin Marquardt,
Esther Naused und Jana Schumacher
Eröffnung: Mittwoch, 06. Juli 2016, 18 Uhr

Galerie Carolyn Heinz
zu Gast bei
Galerie N°3 in Berlin, Schröderstraße 3, 10115 Berlin

Öffnungszeiten: Dienstag – Samstag 12-18 Uhr


BETONALE im Vorwerkstift, 20.-21.5.2016


Travelling: 16.03-29.4.2016 USA TOUR artist resicency and workshop tour
Chicago-Atlanta-San Marcos, Texas (workshop with peacepaperproject)-Sedona, Arizona (artist residency at Sedona Art Institut) – San Francisco ( residency at the convent art collective SF)


soon……in Finland


Mit internationalem Aufgebot soll in Zeiten zunehmender Angestrengtheit in Debatten um Grenzen, Nationalitäten und Xenophobie eine kosmopolitische Kulturveranstaltung im Salon des
Hauses Seepferdchen stattfinden. Wir begrüßen das neue Jahr sogar in verschiedenen Kalendern. Zwar liegt der Neujahrsbeginn des gregorianischen Kalenders schon ein
paar Tage zurück, dafür befinden wir uns mitten im Neujahrsfest des chinesischen Kalenders, das konsequenterweise 15 Tage dauert – da kann man also auch als Fan der ausschweifenden
Silvesterfeierlichkeit nicht dran vorbei. Hierzu eingeladen hat die Galerie Oel-Früh internationale und hamburger Künstlerinnen und Künstler, die sich thematisch vor allem mit Clash und Synthese auseinander setzen. Somit soll im Seepferdchen ein Jahr eingeleitet werden, dass im Zeichen des Feuer-Affen stehend Flexibilität, Ideenreichtum, Horizonterweiterung und Aktivität verheißt.
Schnell nachgeschlagen in Mutters altem Chinahoroskopbuch: „Da der Affe gern aktiv wird, ohne an die Konsequenzen zu denken, sollten wir in diesem Jahr darauf achten, uns weder zu verzetteln noch zu verausgaben. Übermut tut selten gut.“
Da sind wir anderer Meinung und haben deswegen 32 Künstlerinnen und Künstler und das Hallo Kollektiv eingeladen, das Jahr mit uns allen überschwänglich zu beginnen!

Hallo:
Das Department Küche der hallo-festspiele ist auf Nachbarschaftstour und besucht das Seepferdchen und den Feuer-Affen.
Ein neues Jahr will begrüßt werden und wir feiern mit – an Essen soll es dabei nicht fehlen: So,bring your personal chop-sticks, please !

Teilnehmende Künstler:

Claudia Apel
Jennifer Bennett
Birgit Brandis
FH Breker
Club Fortuna
Christine Ebeling
Marc Einsiedel & Felix Jung
Vera Freudmann
Veronika Gabel
HALLO ( bring your personal chop-sticks, please!)
Simon Hehemann
Annika Hippler
Verena Issel
Yoshiaki Kaihatsu
Zinu Kim
Sebastian Kubersky
Jil Lahr
Monika Michalko
STRAND (Xenia Lesniewski & Julia Rublow)
Stefan Mildenberger
Markus Müller
Anna Nero
Sandra Poppe
Antje Sauer
Hans Saylors
Philipp Schewe
Jana Schumacher
Patrick Sellmann
Peter Sempel
Malte Struck
Hiroshi Takeda
Rikuo Ueda
Malte Urbschat
Hannes Uhlenhaut
Olaf Wolters


THROUGH THE LOOKING-GLASS
kuratiert von Ludwig Seyfarth

Die fiktiven Universen, welche die Kunst der ‚realen' Welt hier gegenüberstellt, sind keine Elfenbeintürme, sondern Zerrspiegel. Sie bilden die Welt – beziehungsweise Ausschnitte aus ihr – nicht ab, sondern sind Vorschläge, sie in neuen Aggregatzuständen und Beziehungsnetzen wahrzunehmen.

Für die Galerie oqbo von Ludwig Seyfarth kuratiert, zeigt die Ausstellung Papierarbeiten von 12 Künstler*innen,
die mit zeichnerischen Mitteln mehr oder weniger fiktive Universen entwerfen.

Through the Looking-Glass, auf deutsch Alice hinter den Spiegeln heißt die 1871 erschienene Fortsetzung von Lewis Carrolls berühmtem
Kinderbuch Alice in Wonderland. Alice entdeckt, dass der Spiegel über dem Kamin in eine einer Parallelwelt führt.
Auch die fiktiven Universen, welche die Kunst in dieser Ausstellung der ‚realen‘ Welt gegenüberstellt, sind Parallelwelten – Plädoyers für die Kraft der Fiktion,
ohne einen Nachteil darin zu sehen, dass die Fiktion nicht die Realität ist. Gleichwohl blicken wir nicht in abgeschlossene Elfenbeintürme,
sondern in unterschiedliche Zerrspiegel hinein, welche die Welt beziehungsweise Ausschnitte aus ihr nicht abbilden, sondern Vorschläge machen,
sie in neuen Aggregatzuständen und Beziehungsnetzen wahrzunehmen. (Ludwig Seyfarth)

The Galerie oqbo presents an exhibition, curated by Ludwig Seyfarth, of works on paper by 12 artists who invent more or less fictional worlds in drawings.

Through the Looking Glass, published in 1871, is the sequel to Lewis Carroll’s famous children’s book, Alice in Wonderland.
Alice discovers that the mirror over the fireplace leads into a parallel world. The fictive universes set in contrast to the ‘real’ world by these artists
are parallel worlds – petitions for the power of fiction, without any sign of the drawback that fiction is not reality.
Nonetheless, we are not looking at secluded ivory towers, but in different distorted mirrors that do not reproduce the world or parts of it,
rather they suggest viewing it in new conglomerations and networks of relationships. (Ludwig Seyfarth)

Weitere Informationen zu den einzelnen Künstler*innen siehe | For further informations on the artists see
http://www.oqbo.de/bild/images/looking_glass/Presse%20komplett.pdf

12. Februar 2016 bis 12. März 2016
Eröffnung | Donnerstag | 11. Februar 2016 | 19 Uhr

Dorothee Albrecht
Frauke Dannert
Mélanie Delattre-Vogt
William Engelen
Renata Jaworska
Lina Kim
Bettina Krieg
Nina Annabelle Märkl
Christian Pilz
Jana Schumacher
Wolfgang Zach
Magdalena Zyszkowska


JANA SCHUMACHER: OPTIMALE ERKENNTNISPOSITIONEN
Eröffnung 4.12.2015, 20h, Markststrasse 40a, 20357 Hamburg
Ausstellung vom 4.12 -16.12.2015


Heinz • Kramer

Eröffnung: Donnerstag, 29.1.2015, 19 h
Neustädter Strasse 48, Hamburg

ebenda

Jana Schumacher • Fernando de Brito

30. Januar – 14. März 2015

Ihre Unmittelbarkeit, die auch jeden Fehler, jede Korrektur sofort sichtbar werden lässt, macht die abstrakte Zeichnung zu einem Spiegel. Sie offenbart innere wie äußere Prozesse und Bewegungen, Dynamik und Rhythmus, Spannung und Ruhe, Chaos und Ordnung. Phänomene der Welt finden ihren Ausdruck, komplexe Informationszusammenhänge und Emotionen eine ästhetische Übersetzung. Anders als in der Sprache, bedient sich die Zeichnung keines vorgegebenen Regelwerks, sondern bleibt ein Raum des Experiments, befreit von Klassifikationsrastern und Wiedererkennungsfunktion.

Jana Schumacher und Fernando de Brito, beide leben und arbeiten in Hamburg, umkreisen in ihren abstrakten Zeichnungen Phänomene physischer, psychischer und psychosozialer Prozesse. Die offene Struktur der abstrakten Zeichnung nutzend schaffen beide Künstler Resonanzräume für unsere eigenen, subjektiven Erfahrungen, jedoch ohne sich diesen verfügbar zu machen.

Treten wir einem Menschen gegenüber, machen wir uns in Kürze ein hoch komplexes Bild dieser Person. Ohne konkreten kausalen Zusammenhang formt es sich aus vielfältigen Informationen, aus dem, was sie erzählt, ihrem konkreten Handeln und Tun, dem Aussehen, der Stimme, dem Geruch, den Bewegungen.
In seinen Kugelschreiberzeichnungen der Serie „NAMES“ nähert sich Fernando de Brito Personen – oder eher Persönlichkeitsstrukturen – in Form von abstrakten „Portraits“. Mit Liniengeflechten aus Horizontalen und Vertikalen charakterisiert Fernando de Brito spannungsreich für ihn wichtige Menschen, Komponisten oder Künstlerkollegen. Die Liniengefüge oszillieren zwischen Beherrschung und Kontrollverlust, Struktur und Dynamik, Ruhe und Bewegung. Sie zeigen Brüchigkeit und Ambivalenzen – einer Person wie auch der Welt im allgemeinen – und bilden so strukturalistische Psychogramme, deren Ästhetik auf das Wesentliche reduziert und konzentriert ist, die aber dennoch auf subjektiven, intimen Erfahrungen und Intuition beruhen.

Jeder Strich ist zugleich ein Zeichen des Aufbruchs, aber auch des Rückzugs, er ist wie eine Körperbewegung im Raum. Jana Schumachers Zeichnungen sind Ausdruck, aber keine Beschreibung solcher Bewegungen und Gesten. Aspekte von Musik und Tanz fließen in ihre Arbeiten ein. Sie bilden das gedankliche Fundament ihres Tuns. Wie der Tanz, gleicht auch das Zeichnen einem performativen Akt, bei dem Vorstellungen durch den Körper fließen und zu Spuren in Raum und Zeit werden.
Jana Schumachers Zeichnungen reflektieren soziale Prozesse, Wachstum und Entwicklung, Wandel, Stagnation sowie Vergänglichkeit. Man erkennt Gesten der Anziehung und der Abstoßung, sensibles Tasten und kraftvolles Zupacken. Leerflächen wechseln mit verdichteten Zonen. Die einzelnen Elemente ihrer Zeichnungen bleiben auf sich konzentriert, interagieren aber dennoch im direkten Zusammenspiel mit den anderen und bilden auf diese Weise – teils hochfragile – Strukturen und Systeme.

Fernando de Brito, *1956 in Portugal, studierte Freie Malerei und Bildhauerei an der HfBK Hamburg. Er hatte zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland und untereichtet seit 2012 an der HAW Hamburg. Fernando de Brito lebt und arbeitet in Hamburg.

Jana Schumacher, *1983, studierte von 2009-2013 mit Schwerpunkt Zeichnung und Graphik an der HAW Hamburg. Jana Schumacher verfolgt einen über die künstlerischen Gattungsgrenzen hinweg gehenden, interdisziplinären Arbeitsansatz. Einzel- und Gruppenausstellungen v.a. in Hamburg und Leipzig. Lebt und arbeitet in Hamburg.


Liebe Freundinnen und Freunde der Galerie Genscher.

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„Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur, adipisci velit, …“ ist ein Blindtext, der nichts bedeuten soll, sondern als Platzhalter im Layout verwendet wird, um einen Eindruck vom fertigen Dokument zu erhalten. Die Verteilung der Buchstaben und der Wortlängen des pseudo-lateinischen Textes entspricht in etwa der natürlichen lateinischen Sprache. Der Text ist absichtlich unverständlich, damit der Betrachter nicht durch den Inhalt abgelenkt wird.

Jana Schumacher und Jivan Frenster

LOREM IPSUM

18.Dezember 19 Uhr, Genscher Park

Galerie Genscher/Park, Millerntorplatz 27–48, 20359 Hamburg (U3 St. Pauli) am südlichen Eingang zu den Großen Wallanlagen/Planten un Blomen.

Link zum Lageplan hier -> http://bit.ly/1ubxxr0
Mit freundlicher Unterstützung durch die Kulturbehörde Hamburg, in Kooperation mit “Planten un Blomen”.

> www.jivanfrenster.de
> www.janaschumacher.com


Petersburger Salon zu Gast im Level One/eh. BLAU zimmer für kunst und andere
Vernissage : 12.12.2014, 19h “something magic”
Öffnungszeiten: 13.12-14.12.2014, 18.12.-20.12.2014, 15-18 Uhr, sowie nach Vereinbarung

Admiralitätsstrasse.71, Hinterhof 1. Stock rechts, 20459 Hamburg
kuratiert von Pitt Sauerwein
> www.petersburger-salon.de


Affordable Art Fair

13-16 November 2014, Hamburg Messe

Emerging Artists 2014
Jana Schumacher, Mika Neu, Verena Schottmer

> www.affordableartfair.com